Ausbildungsplatz zum/zur Mechaniker/in für Bau- und Landmaschinentechnik zu vergeben – ist das was für dich?

Du bist auf der Suche nach einer vielfältigen und spannenden Ausbildung, die dir eine solide Grundlage für das Berufsleben bieten und als Sprungbrett dienen kann?

Dann informier dich hier ausführlich über die Ausbildung zum/zur Mechaniker/in für Land-und Baumaschinentechnik im Lohnunternehmen Metzger. Denn wir suchen top ausgebildete Mitarbeiter/innen die unsere Landtechnik warten und reparieren können. Deshalb brauchen wir dich als Azubi, damit du unser Mitarbeiter der Zukunft wirst. Erfahre jetzt hier was dich in der Ausbildung erwartet, was wir von dir erwarten und was du von uns erwarten kannst. Landwirtschaft ohne starke Landmaschinentechnik funktioniert nicht. Deshalb werden gute Leute immer gebraucht! Diese Ausbildung ist nicht nur gut – sie macht dich zur technisch versierten Fachkraft, die die Praxis kennt und der alle Möglichkeiten offen stehen. Sie hat es in sich – und sie hat Einiges zu bieten: Fachwissen, das international gefragt ist, Erfahrungen, die deinen Horizont erweitern, Zukunftsperspektiven, die dich auch nach deiner Ausbildung weiterbringen. Und dabei macht sie auch noch Spaß, denn die Inhalte deiner Ausbildung sind faszinierend und abwechslungsreich. Und das Beste ist: Die Landtechnik ist eine Zukunftsbranche. Wie kaum eine andere fordert diese Branche immer neuen Innovationsgeist, und sie bietet unschlagbar viel Faszination in der spannenden Welt von Natur und Hightech. So kannst du Service-Techniker werden, die Meisterprüfung machen oder ein Studium anhängen.

Das erwartet Dich in der Ausbildung:

Klicke dich durch die einzelnen Tabs und erfahre mehr.
Lese über die Voraussetzungen, Dauer der Ausbildung, Inhalt, Vergütung und interessante Rückblicke zum Beruf.


Was du von uns erwarten kannst

Während der Ausbildung

Als Azubi bei uns im Lohnunternehmen Metzger bist Du nicht nur eine Hilfskraft. Es ist uns sehr wichtig, dass du voll in den Unternehmensalltag integriert wirst.

Wir bieten Dir mit unserem umfangreichen Maschinenpark:

  • Schlepper
  • Häcksler
  • Mähdrescher
  • Rübenroder
  • Gülleselbstfahrer
  • diverse Anhänger und Anbaugeräte
eine umfassende und vielfältige Ausbildung zum Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik an.

Du erhältst einen festen Ansprechpartner, der dir während deiner gesamten Ausbildung immer mit Rat und Tat zur Seite steht und dich begleitet.

Über die reinen Ausbildungsinhalte hinaus helfen wir dir auch bei Themen die rund um die Ausbildung für dich wichtig werden, wie zum Beispiel: Fördermöglichkeiten Hinweise zu Steuer und Sozialversicherung Auch eine Zimmermiete während der Ausbildung ist bei uns möglich

Du bist uns wichtig, wir wollen mehr von dir sehen! Deshalb gestaltest du mit unseren anderen Azubis euren eigenen Azubi-Blog.

Nach der Ausbildung - Berufsaussichten / Zukunft

Die Berufsaussichten sind ausgesprochen positiv, denn wir bilden dich aus, damit du unser/unsere Mechaniker/in der Zukunft wirst. Denn das steigende Angebot an hochtechnisierten Maschinen und Anlagen erfordert immer mehr gut ausgebildetes Fachpersonal.

Auf der Karriereleiter nach oben

Wer nach der Ausbildung zum Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik bei uns beruflich noch weiter vorankommen will und eine leitende Position anstrebt, kann eine Weiterbildung, zum Beispiel zum Meister oder Servicetechniker, ins Auge fassen.

Was wir von dir erwarten

Als Bewerber für eine Ausbildung im Beruf Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik solltest Du folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • Mindestens ein erfolgreicher Abschluss der Realschule. Höhere schulische Qualifikationen erleichtern die Tätigkeit und sind als günstig für späteren beruflichen Aufstieg anzusehen.
  • Gutes Technik- und Zahlenverständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Spaß an Teamarbeit
  • Ordnungssinn
  • Verantwortungsbewusstsein und –bereitschaft
  • Weiter ist es von Vorteil, wenn bereits zu Beginn der praktischen Ausbildung der Führerschein T vorhanden ist. Ohne entsprechende Fahrerlaubnis können eine Reihe von Tätigkeiten im Arbeitsalltag gar nicht oder nicht im notwendigen Umfang durchgeführt werden.
  • Neben den genannten Merkmalen sind allgemeine Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit, Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Teamfähigkeit erforderlich, um den Beruf in der gewünschten Weise ausüben zu können.

Als Mitarbeiter/in eines Dienstleisters, bist du auch als Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik ein Imageträger für das Unternehmen. Zuverlässige und schnell einsatzbereite Maschinen für die du verantwortlich bist, sind mitentscheidend für weitere Folgeaufträge sowie für den Ruf des Lohnunternehmens Metzger.

Kompetenzen
Die folgende Liste enthält eine Auswahl der wichtigsten Fertigkeiten und Kenntnisse, die für die Ausbildung wichtig sind.
Kernkompetenzen, die man während der Ausbildung erwirbt:
  • Agrartechnik, Landmaschinentechnik
  • Baumaschinensachkunde
  • Fahrzeugdiagnose
  • Kraftfahrzeugwartung, Kraftfahrzeugreparatur
  • Nutzfahrzeugtechnik
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung

Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:
  • Arbeitsvorbereitung
  • Blechbearbeitung
  • Bremsendienst
  • Hydraulik
  • Korrosionsschutz
  • Kraftfahrzeugelektrik, Kraftfahrzeugelektronik
  • Kundenberatung, -betreuung
  • Kundendienst
  • Montage (Metall, Anlagenbau)
  • Pneumatik
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
  • Schweißtechnik
  • Störungssuche
Ausbildungsinhalte
Im 1. Ausbildungsjahr lernen unsere Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:
  • was bei der Durchführung von Messungen und Prüfungen beachtet werden muss
  • wie man Fahrzeuge, Systeme und Betriebseinrichtungen wartet, prüft und einstellt
  • wie Bauteile, Baugruppen und Systeme zu montieren, zu demontieren und instand zu setzen sind
  • wie man Ursachen von Fehlern systematisch sucht und Qualitätsmanagementsysteme anwendet
  • wie man Fahrzeuge und Systeme bedient und technische Unterlagen anwendet
  • wie man Kundenwünsche entgegennimmt

Während des 2. Ausbildungsjahres wird unseren Auszubildenden u.a. vermittelt:
  • wie man Werkstücke und Bauteile manuell und maschinell bearbeitet
  • wie man misst und prüft wie man fügt, trennt und umformt
  • welche Möglichkeiten bei der Prüfung, Einstellung und dem Anschluss mechanischer, hydraulischer, pneumatischer, elektrischer und elektronischer Anlagen und Systeme bestehen
  • was man beim Eingrenzen und Bestimmen von Fehlern, Störungen und deren Ursachen beachten muss
  • wie man Montage-, Ablauf- und Funktionspläne liest und anwendet
  • wie man Fahrzeuge, Maschinen, Geräte und Anlagen an Kunden übergibt
  • worauf beim Qualitätsmanagement zu achten ist und wie man im Team arbeitet
Im 3. Ausbildungsjahr lernen unsere Auszubildenden:
  • wie Fahrzeuge, Systeme und Betriebseinrichtungen instand gesetzt werden welche Techniken und Methoden es bei der Aus- und Umrüstung von Fahrzeugen mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen gibt
  • wie man Ursachen von Fehlern aufzeigt, dokumentiert und behebt
  • wie man Temperatur, Druck und Fördermenge misst, prüft, beurteilt und dokumentiert
  • was bei der Instandsetzung von Kühl-, Lüftungs-, Pumpen- und Heizsystemen beachtet werden muss
  • wie man Hydraulikschaltungen aufbaut und anschließt
  • was es bei der Herstellung und Prüfung elektrischer Stromanschlüsse zu berücksichtigen gilt
  • wie man Abstimmungen mit Kunden trifft und Fahrzeuge übergibt
  • wie man Fahrzeuge auf Verkehrssicherheit prüft
Während der gesamten Ausbildung wird unseren Auszubildenden vermittelt:
  • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
  • wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren
  • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
  • wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet und angewendet werden
In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:
  • Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen
  • Instandsetzen von Maschinen, Geräten und Anlagen der Landmaschinentechnik
  • Instandsetzen von Maschinen, Geräten und Anlagen der Baumaschinentechnik
  • In- und Außerbetriebnehmen und Übergeben von Maschinen, Geräten und Anlagen der Landmaschinentechnik
  • In- und Außerbetriebnehmen und Übergeben von Maschinen, Geräten und Anlagen der Baumaschinentechnik
  • Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systemen
  • Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme
  • Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen
  • Herstellen von Bauteilen für Maschinen, Geräte und Anlagen
  • Instandhalten von Verbrennungsmotoren
  • Prüfen und Instandsetzen von fahrzeugelektrischen Systemen
  • Prüfen und Instandsetzen von hydraulischen Steuerungs- und Regelungssystemen
  • Prüfen und Instandsetzen von Kraftübertragungssystemen an Maschinen und Geräten
  • Instandhalten von Fahrwerken an Maschinen und Geräten
  • Prüfen und Instandsetzen von komplexen Steuerungs- und Regelungssystemen
  • Instandsetzen von Maschinen, Geräten und Anlagen der Forst-, Garten- und Kommunaltechnik
  • In- und Außerbetriebnehmen und Übergeben von Maschinen, Geräten und Anlagen der Forst-, Garten- und Kommunaltechnik
Informationen zur Ausbildung

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Eine Verkürzung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Ausbildungsvergütung

Unsere Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Unsere Auszubildenden erhalten monatlich folgende Ausbildungsvergütungen:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 450
  • 2. Ausbildungsjahr: € 500
  • 3. Ausbildungsjahr: € 550
  • 4. Ausbildungsjahr: € 600

Lernorte

Mechaniker/innen für Land- und Baumaschinentechnik werden in unserem Unternehmen und in der Berufsschule ausgebildet.

Der Berufsschulunterricht findet in Blockform in Fachklassen statt. Die Berufsschule für unsere Auszubildenden Mechaniker/-in für Land- und Baumaschinentechnik befindet sich in Halle/Saale. Dort ist ein Internat angegliedert. Überbetriebliche Ausbildungsinhalte werden in Halle/Saale und Magdeburg vermittelt.


Wichtige Schulfächer

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung zum Mechaniker bzw. zur Mechanikerin für Land- und Baumaschinentechnik bilden vertiefte Kenntnisse in den nachfolgend genannten Schulfächern:

Werken/TechnikIn der Ausbildung lernen Mechaniker/innen für Land- und Baumaschinentechnik Metallbearbeitungstechniken wie Feilen, Bohren und Schneiden und stellen komplexe Bauteile her. Wer über Kenntnisse und Fertigkeiten im technischen Werken verfügt, ist im Vorteil. Kenntnisse im technischen Zeichnen sind wichtig, um mit Arbeitsplänen und Zeichnungen umgehen zu können.
MathematikUm beispielsweise Ströme und Widerstände in der Fahrzeugelektrik berechnen zu können, benötigt man in der Ausbildung mathematische Kenntnisse.
PhysikMechaniker/innen für Land- und Baumaschinentechnik lernen, Steuerungs- und Regelungssystemen zu prüfen und instand zu setzen. Dabei müssen sie mögliche Fehlerursachen eingrenzen. Wer über Kenntnisse in Elektrotechnik oder Elektronik verfügt, ist hierbei im Vorteil.
EnglischEnglischkenntnisse sind bereits in der Ausbildung wichtig, da Wartungs- und Montageanleitungen bei Komponenten oder Fahrzeugen teils ausschließlich in Englisch verfasst sind.

Rückblick

Rückblick - Geschichte des Berufs
Landmaschinen ersetzen menschliche Körperkraft

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wandelte sich die Landwirtschaft grundlegend. Wurden die Felder vorher ausschließlich mittels menschlicher Körperkraft oder mit Zugtieren und einfachen Geräten wie dem mechanischen Pflug betrieben, kamen nun vermehrt Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen zum Einsatz. Die zunehmende Technisierung der Landwirtschaft erforderte neue Fachkräfte, die die landwirtschaftlichen Geräte warten und instand setzen konnten. So entstand 1940 aus verschiedenen „Metall verarbeitenden Berufen“ das Berufsbild des Landmaschinenmechanikers.

Entwicklung der Ausbildung

Die technischen Entwicklungen in der Landwirtschaft führten 1989 zu einer Neuordnung des Berufs Landmaschinenmechaniker/in. Im Mittelpunkt standen nun Qualifikationen in den Bereichen Hydraulik, Pneumatik, Elektrik und Elektronik (einschließlich Steuerungstechnik und Fehlersuche). Im Lauf der Zeit gewannen neue Werkstoffe, Bearbeitungstechniken und Prüfmethoden an Bedeutung. Durch den vermehrten Einsatz elektrischer und elektronischer Bauteile und Baugruppen in der Landmaschinentechnik entwickelten sich neue Anforderungen an das Berufsbild Landmaschinenmechaniker/in. Im Zuge einer Neuordnung wurde deshalb im Jahr 2003 der Beruf Mechaniker/in für Landmaschinentechnik geschaffen. Ein Jahr später wurde die Ausbildungsbezeichnung geändert und lautet seitdem Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik. 2003 wurde, zunächst befristet über eine Erprobungsverordnung, eine neue Form der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung eingeführt, die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen. Mit einer neuen Verordnung, die zum 01.08.2008 in Kraft trat, wurde die Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in zwei zeitlich getrennten Teilen zum Dauerrecht. Anstelle einer Zwischenprüfung legen die Auszubildenden Teil 1 der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung ab, Teil 2 der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung wird am Ende der Ausbildungszeit durchgeführt. Zugleich wurden Prüfungsinhalte und Prüfungsdauer optimiert.

Vorläuferberuf


Der Vorläuferberuf Landmaschinenmechaniker/in wurde 2003 aufgehoben.