Ausbildungsplatz zur Fachkraft Agrarservice zu vergeben - Ist das was für Dich?

Du bist auf der Suche nach einer vielfältigen und spannenden Ausbildung, die dir eine solide Grundlage für das Berufsleben bietet?

Dann informiere dich hier ausführlich über die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice im Lohnunternehmen Metzger.
Wir suchen top ausgebildete Fachkräfte, die unsere Kunden optimal betreuen können. Wir brauchen dich als Azubi, damit du unser Mitarbeiter der Zukunft wirst.

Erfahre jetzt hier, was dich in der Ausbildung erwartet, was wir von dir erwarten und was du von uns erwarten kannst.
Unsere Auszubildenden Fachkraft Agrarservice lernen während der dreijährigen Lehrzeit die Bereiche Pflanzenproduktion, Landtechnik und Dienstleistung in Theorie und Praxis kennen. Der Beruf ist damit sehr vielseitig angelegt.

Nicht nur das Führen, Einsetzen, Pflegen und Instandhalten von Maschinen und Geräten wird vermittelt, auch müssen sich unsere Lehrlinge ackerbauliche Kenntnisse aneignen. Hierbei geht es um die Bereiche der Bodenbearbeitung, der Aussaat, der Düngung und des Pflanzenschutzes bin hin zur Ernte,.

Dem Bereich Dienstleistung kommt eine besondere Bedeutung zu, da unsere Mitarbeiter/innen häufig in engem Kundenkontakt stehen und als „Visitenkarte des Betriebes“ das Lohnunternehmen Metzger repräsentieren.

Das erwartet Dich in der Ausbildung:

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Lese über die Voraussetzungen, Dauer der Ausbildung, Inhalt, Vergütung und interessante Rückblicke zum Beruf.


Was du von uns erwarten kannst!

Während der Ausbildung Als Azubi bei uns im Lohnunternehmen Metzger bist Du nicht nur eine Hilfskraft. Es ist uns sehr wichtig, dass du voll in den Unternehmensalltag integriert wirst. Wir bieten Dir mit unserem breiten Leistungsspektrum:

  • Gülle (Ausbringung, Transport)
  • Aussaat (Mais und Rüben)
  • Gras (Mähen, Schwaden, Häckseln, Transport, Festfahren, Pressen)
  • Getreide (Mähdrusch, Quetschen, Mahlen, Pressen)
  • Mais/GPS (Häckseln, Transport, Mähdrusch)
  • Rüben (Roden, Transport, Mietenpflege)
    und unserem modernen Maschinenpark eine umfassende und vielfältige Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice an.
    Du erhältst einen festen Ansprechpartner, der dir während deiner gesamten Ausbildung immer mit Rat und Tat zur Seite steht und dich begleitet.
    Über die reinen Ausbildungsinhalte hinaus helfen wir dir auch bei Themen die rund um die Ausbildung für dich wichtig werden, wie zum Beispiel:
  • Fördermöglichkeiten
  • Hinweise zu Steuer und Sozialversicherung
  • Auch eine Zimmermiete während der Ausbildung ist bei uns möglich

Nach der Ausbildung - Berufsaussichten / Zukunft

Die Berufsaussichten sind ausgesprochen positiv, denn wir bilden dich aus, damit du unsere Fachkraft der Zukunft wirst. Denn die steigende Nachfrage nach Lohnunternehmer- Dienstleistungen verlangt gut ausgebildetes Fachpersonal. Auf der Karriereleiter nach oben Wer nach der Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice bei uns beruflich noch weiter vorankommen will und eine leitende Position anstrebt, kann eine Weiterbildung, zum Beispiel zum Agrarservicemeister/in, ins Auge fassen.

Was wir von dir erwarten

Als Bewerber für eine Ausbildung im Beruf Fachkraft Agrarservice solltest Du folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • Mindestens ein erfolgreicher Abschluss der Realschule. Höhere schulische Qualifikationen erleichtern die Tätigkeit und sind als günstig für späteren beruflichen Aufstieg anzusehen.
  • Interesse an Natur und Technik.
  • Handwerklich-technisches Geschick und kaufmännisches Verständnis.
  • Sicheres, freundliches Auftreten
  • Selbstständigkeit und Eigeninitiative
  • Bewusstsein im Umgang mit teurer Landtechnik

Weiter ist es von Vorteil, wenn bereits zu Beginn der praktischen Ausbildung der Führerschein "T" vorhanden ist. Ohne entsprechende Fahrerlaubnis können eine Reihe von Tätigkeiten im Arbeitsalltag gar nicht oder nicht im notwendigen Umfang durchgeführt werden. Neben den genannten Merkmalen sind allgemeine Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit, Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Teamfähigkeit erforderlich, um den Beruf in der gewünschten Weise ausüben zu können.

Im Vergleich zur Ausbildung zum Landwirt/in, bei der der Schwerpunkt vor allem im Bereich der Tier- und Pflanzenproduktion steht, musst du als Fachkraft Agrarservice vor allem den Anforderungen der Kunden gerecht werden. Du musst dich auf die Situation im Kundenbetrieb einstellen und perfekte Arbeit abliefern. Deswegen ist bei uns der Umgang mit dem Kunden einer der wichtigsten Ausbildungsinhalte. Als Mitarbeiter/in eines Dienstleisters, bist du als Fachkraft Agrarservice ein Imageträger für das Unternehmen. Die abgelieferte Arbeit entscheidet über weitere Folgeaufträge sowie über den Ruf des Lohnunternehmens Metzger.

Kompetenzen

Die folgende Liste enthält eine Auswahl der wichtig sten Fertigkeiten und Kenntnisse, die für die Ausbildung wichtig sind.

Kernkompetenzen, die du während der Ausbildung erwirbst:

  • Ackerbau
  • Erntearbeiten
  • Getreidebau
  • Grünlandwirtschaft
  • Maschineneinsatz (Landwirtschaft, Forst, Garten)
  • Pflanzenschutz

Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sind:

  • Ackerfutterbau
  • Bodenbearbeitung, Kulturarbeiten
  • Düngung
  • Hackfrüchtebau
  • Landschaftspflege
  • Naturschutz
  • Ökologischer Anbau, biologischer Anbau
  • Sachkundenachweis nach Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung

Ausbildungsinhalte

In den ersten 18 Monaten lernen unsere Auszubildenden bei uns beispielsweise:

  • wie man die Verkehrssicherheit von agrartechnischen Maschinen und die Betriebsbereitschaft von Anlagen und Geräten prüft, die Instrumente einstellt und Zug- und Arbeitsmaschinen führt
  • wie die Maschinen und Geräte gereinigt und gepflegt werden und was man über Schutzmaßnahmen und Sicherungen elektrischer Anlagen wissen muss
  • was bei der Bodenbearbeitung zu beachten ist, wie man Saat- und Pflanzgut beurteilt und ausbringt und wie man die Pflanzenbestände pflegt
  • wie man die Ernte durchführt und das Erntegut transportiert, lagert und konserviert
  • worauf man bei der Konservierung und Entkonservierung achten muss
  • wie man Maschinen und Geräte für den Transport sichert
  • was bei der Auftragsannahme und -bearbeitung zu beachten ist
  • wie man Markt- und Preisinformationen einholt, vergleicht und bewertet

In der zweiten Hälfte ihrer betrieblichen Ausbildung lernen unsere Auszubildenden unter anderem:

  • wie man agrartechnische Arbeits- und Zugmaschinen, Anlagen und Geräte bedient, Störungsursachen findet, behebt und Verschleißteile austauscht
  • wie man die Pflanzenkulturen düngt, Pflanzenschutzmaßnahmen durchführt und Böschungen und Hecken pflegt
  • was im Gespräch mit und bei der Beratung von Kunden zu beachten ist,
  • wie man Reklamationen entgegennimmt, bei der Akquisition von Kunden mitwirkt und die Dienstleistungen des Betriebes präsentiert
  • wie man Kalkulationen erstellt, Angebote vergleicht, Bestellungen durchführt und die Rechnungen kontrolliert
  • was bei der Einsatzplanung im Betrieb wichtig ist und wie die Arbeitsergebnisse kontrolliert, dokumentiert und beurteilt werden können
  • wie man Aufgaben im Team abstimmt
  • wie man bei der Qualitätssicherung im Betrieb mitwirken kann

Während der gesamten Ausbildungszeit wird unseren Auszubildenden vermittelt:

  • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
  • wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren
  • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
  • welche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb entstehen können,
  • welchen Beitrag der Ausbildungsbetrieb zum Umweltschutz leistet und wie geltende Regeln des Umweltschutzes angewendet werden

In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:

  • Kundenanfragen im Agrarservice annehmen und bearbeiten
  • pflanzenbauliche Rahmenbedingungen erfassen
  • Betriebsmitteleinsatz planen
  • Einsatzbereitschaft der Agrartechnik sicherstellen
  • agrartechnische Arbeitsprozesse planen
  • Anbau von Ackerkulturen planen
  • Angebote einholen und erstellen
  • Arbeitsaufträge durchführen
  • technische Störungen erkennen, analysieren und reagieren
  • Einsetzbarkeit neuer Agrartechnik beurteilen
  • außerlandwirtschaftliche Tätigkeitsfelder erschließen
  • bei der Unternehmensführung mitwirken
  • Anbau von Futterpflanzen durchführen
  • einen neuen Mitarbeiter/eine neue Mitarbeiterin in den Betrieb einführen
Informationen zur Ausbildung

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Eine Verkürzung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Ausbildungsvergütung

Unsere Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen.
Unsere Auszubildenden erhalten monatlich folgende Ausbildungsvergütungen:

1. Ausbildungsjahr: € 500
2. Ausbildungsjahr: € 550
3. Ausbildungsjahr: € 600

Lernorte

Fachkräfte Agrarservice werden in unserem Unternehmen und in der Berufsschule ausgebildet.
Meist sind sie im Freien, aber beispielsweise auch im Büro, im Lager und der Werkstatt tätig.

Der Berufsschulunterricht findet in Blockform in Fachklassen statt. Die Berufsschule für unsere Auszubildenden Fachkraft Agrarservice befindet sich in Lutherstadt Wittenberg. Dort ist ein Internat angegliedert. Überbetriebliche Ausbildungsinhalte werden im 25 km entfernten Iden, in der dortigen Landesversuchsanstalt, vermittelt.

Wichtige Schulfächer

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice bilden vertiefte Kenntnisse in den nachfolgend genannten Schulfächern:

Biologie Unsere Auszubildenden lernen, wie man den Anbau von Pflanzen und Ackerkulturen plant und durchführt. Kenntnisse der Biologie sind daher nützlich.
MathematikAngehende Fachkräfte errechnen Mengen, z.B. für den Saatgut- oder Düngemitteleinkauf, erstellen Kalkulationen, vergleichen Angebote, führen Bestellungen durch und kontrollieren Rechnungen. Daher müssen unsere Auszubildenden die Grundrechenarten sicher beherrschen.
Werken/TechnikUnsere zukünftigen Fachkräfte führen handwerkliche Tätigkeiten wie das Pflegen, Warten und Instandhalten von agrartechnischen Geräten und Anlagen durch. Kenntnisse aus dem Bereich Werken und Technik sind daher nützlich.
Rückblick

Von der Sichel zum Mähdrescher

Mit dem Einsatz von mineralischem Dünger und schließlich von Kunstdünger im 20. Jahrhundert intensivierte und spezialisierte sich der Anbau von Nutzpflanzen. Der technische Fortschritt in der Landwirtschaft ließ die Erträge steigen: Traktoren ersetzten Zugtiere, Saatund Erntemaschinen beschleunigten die Feldarbeit. Heute ist die Pflanzenproduktion ohne automatisierte Vollerntemaschinen nicht mehr denkbar. Neben Kenntnissen über Saatgut, Anbau, Ernte und Lagerung ist in der Landwirtschaft deshalb auch der richtige Einsatz modernster Agrartechnik entscheidend. Fachkräfte Agrarservice verbinden technisches Know-how mit agrarwirtschaftlichem Fachwissen.

Von der Erprobungsphase zur Ausbildungsverordnung Im Jahr 2005 trat eine Erprobungsverordnung für den Ausbildungsberuf Fachkraft Agrarservice in Kraft. Sie war zunächst bis zum 31. Juli 2009 befristet. Nachdem Struktur und Inhalt der Verordnung einer Überprüfung unterzogen wurden, trat am 1. August 2009 die endgültige Form der Verordnung in Kraft. Die fachliche Ausrichtung der Ausbildung wurde beibehalten. Die angehenden Fachkräfte Agrarservice werden zu landwirtschaftlichen Dienstleistern in den Bereichen Pflanzenproduktion und Agrartechnik ausgebildet. In der Ausbildung werden technische Kenntnisse und Fähigkeiten mit Aspekten der Kommunikation, Information sowie der Kundenorientierung verknüpft. Die Fachkräfte sollen befähigt werden, Pflanzen unter Einsatz von agrartechnischen Maschinen und Geräten sowie unter Beachtung des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes anzubauen.

In der Struktur der Ausbildung wurden einige Neuerungen eingeführt. So sind die Inhalte nun in berufsprofilgebende und in integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gegliedert. Des Weiteren ist die Ausbildung nicht mehr in Ausbildungsjahre, sondern in zwei Abschnitte zu jeweils 18 Monaten aufgeteilt. Ebenso wurden die Prüfungsinhalte optimiert.
Eine gute Grundlage für das Kernwissen während der Ausbildung bietet das Fachbuch "Fachkraft Agrarservice" aus dem Verlag Agrimedia (Herausgeber Bundesverband Lohnunternehmen), welches im Jahr 2013 veröffentlicht wurde.